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Jan
09

Grauen Star minimalinvasiv und schmerzfrei behandeln

Operation am Grauer Star (Katarakt): Kleiner Eingriff für mehr Sehkomfort

Grauen Star minimalinvasiv und schmerzfrei behandeln
Mehr Sehkomfort nach einer Operation am Grauen Star. (Bildquelle: © kichigin19 – Fotolia)

Hat der Augenarzt einen Grauen Star diagnostiziert, ist eine Operation die einzig mögliche Therapie. Alternative Behandlungsformen, zum Beispiel mit Medikamenten, bestehen nicht. Wann die Operation durchgeführt wird, hängt von vielen Faktoren ab, wobei die Lebensumstände des Betroffenen eine besondere Berücksichtigung finden. Insbesondere wenn bereits deutliche Beschwerden vorhanden sind, kann eine schnelle Operation notwendig sein. Grauer Star oder Katarakt macht sich durch verschiedene Sehstörungen bemerkbar. Die betreffenden Personen berichten, dass sie ihre Umgebung vor der Operation nur noch wie durch einen Schleier wahrnehmen konnten. Außerdem ist die Blendempfindlichkeit in vielen Fällen mehr oder weniger stark erhöht. Die Grauer Star Operation ist in der Regel schmerzfrei und kann ambulant unter Tropfen-Anästhesie durchgeführt werden. Dabei ist ein sehr kleiner Schnitt in den Augapfel und die Linsenkapsel erforderlich, um die getrübte Augenlinse zu entfernen und durch eine künstliche Linse zu ersetzen.

Am Grauen Star operieren, das ist meist ambulant möglich

Eine Katarakt Operation zählt zu den am häufigsten praktizierten Operationen in Deutschland überhaupt und gilt nach modernen Standards als sehr sicher. Laut statistischen Angaben wird diese Operation in Deutschland ungefähr 800.000 Mal pro Jahr durchgeführt. Eine stationäre Aufnahme ist nur nötig, wenn ein erhöhtes Risiko besteht oder wenn bestimmte Vorerkrankungen vorhanden sind. Die Augen werden nicht zusammen, sondern getrennt operiert.

Grauer Star (Katarakt): Kunstlinse sorgsam auswählen

Vor der Operation muss eine eindeutige Entscheidung getroffen werden, welche Kunstlinse anstelle der natürlichen Linse eingesetzt werden soll. Eine Standard Kunstlinse verfügt nur über einen Brennpunkt, eine Multifokallinse dagegen besitzt mehrere Brennpunkte. Sie hat den Vorteil, dass sie sowohl in der Nähe als auch in der Ferne scharfes Sehen ermöglichen und eine Brille überflüssig machen kann. Ist eine Hornhautverkrümmung vorhanden, kann sie durch eine torische Linse ausgeglichen werden. Darüber hinaus gibt es Premiumlinsen, die weitere Sonderfunktionen besitzen. Ihr Arzt klärt Sie gerne über die Möglichkeiten auf.

Bildquelle: © kichigin19 – Fotolia

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

Kontakt
Bundesverband Medizintechnologie e.V.
Elke Vogt
Reinhardtstr. 29b
10117 Berlin
030 / 246255-0
030 / 246255-99
mail@webseite.de
http://www.initiativegrauerstar.de

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