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Jun
25

Milliarden-Potenzial für Bioökonomie in Medizin und Pharmazie

Beitrag im Biotech-Report 2015 über Bedeutung der medizinischen Biotechnologie

Gesundheitswirtschaft und Pharmaindustrie müssen in der deutschen Bioökonomie einen größeren Stellenwert erhalten. So müssten unter anderem Potenziale für neue, biobasierte Medikamente schneller und konsequenter genutzt werden als bisher. Darauf weist die Co-Vorsitzende des Bioökonomierates der Bundesregierung und Geschäftsführerin der Organobalance GmbH, Prof. Dr. Christine Lang, in einem Beitrag für den Biotech-Report 2015 des vfa (Verband Forschender Arzneimittelhersteller) hin. Es gelinge noch zu selten, wissenschaftliche Ergebnisse aus heimischen Labors und ihre Umsetzung in Produkte erfolgreich am Markt zu etablieren, heißt es in dem Text, der heute erscheint.

Zwar hole Deutschland im Bereich biotechnologischer Medikamente dank eines kreativen Mittelstandes, einer starken Forschungsbasis und der politischen Unterstützung auf. „Es bleibt aber die Herausforderung, Wirtschaft und Wissenschaft zu weiteren Innovationen in Pharma-Bioökonomie zu motivieren und Rahmenbedingungen für ein attraktives Investment in die deutsche Biotechnologie zu schaffen.“

Schon wegen der Ressourcenschonung brauche es mehr Bioökonomie in Medizin und Pharmazie. „Noch immer werden für die Produktion auch von Medikamenten tonnenweise natürliche, begrenzt verfügbare Rohstoffe verwendet“, schreibt Christine Lang und verweist unter anderem auf das Malariamittel Artemisinin aus der Pflanze Artemisia und auf Squalen, das aus Haifischen gewonnen und in medizinischen und kosmetischen Anwendungen eingesetzt wird. „Längst gibt es alternative Ressourcen, die zum Beispiel aus spezifischen Hefe- und Bakterienstämmen nahezu unbegrenzt gewonnen werden können.“

Der weltweite Umsatz mit Biopharmazeutika in Höhe von mehr als 140 Milliarden US-Dollar pro Jahr zeige das ökonomische Potenzial der Bioökonomie in Pharmazie und Medizin. „Fünf der zehn umsatzstärksten Medikamente stammen aus der Biotechnologie“, heißt es in dem Beitrag. An diesen Erfolg müsse auch die deutsche Biotechnologie anknüpfen.

Die ORGANOBALANCE GmbH gehört als Forschungs- und Entwicklungsunternehmen zu den Technologieführern im Bereich der so genannten probiotischen Bakterien und Hefen. Das Unternehmen entwickelt Stämme und Prozesse für Industrie-Kunden sowie für eigene bio-basierte Produkte. Das Unternehmen wurde 2001 von Prof. Dr. Christine Lang gegründet. An den Standorten in Berlin und Flensburg arbeiten rund 35 Beschäftigte an Entwicklungen für multi-nationale Unternehmen aus den Branchen Lebensmittel, Kosmetik, Futtermittel, Landwirtschaft und Pharma. Christine Lang und die ORGANOBALANCE wurden bereits mit mehreren Unternehmer-Preisen ausgezeichnet.

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