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Apr
11

„Zahnspangen bei Jugendlichen“ – Verbraucherinformation der ERGO Direkt Versicherungen

Zahnspangen bei Jugendlichen voll im Trend

"Zahnspangen bei Jugendlichen" - Verbraucherinformation der ERGO Direkt Versicherungen

DiY-Zahnspangen (Bildquelle: ERGO Versicherungsgruppe)

Zähne von Kindern wachsen nicht immer so gerade, wie es das heutige Schönheitsideal vorgibt. Manchmal kann sogar das Kauen oder Sprechen durch Fehlstellungen erschwert sein. Aber auch kleinere, sichtbare Unregelmäßigkeiten stören die meisten Heranwachsenden spätestens in der Pubertät. Rund die Hälfte aller Kinder und Jugendlichen zwischen neun und 15 Jahren trägt daher eine Zahnspange. Wann eine Spange nötig ist, welche Spangenarten es gibt und was es mit dem Trend zur „Do-it-yourself-Zahnspange“ (DIY-Zahnspange) auf sich hat, erklärt Anke Hartosch, Zahnexpertin der ERGO Direkt Versicherungen.

Wann Jugendliche eine Zahnspange brauchen

Kaum jemand verfügt über ein makelloses Gebiss. Ursache können ein zu großer beziehungsweise zu kleiner Kiefer sein oder Zähne, die nicht die richtige Größe haben. Problematisch wird es auch, wenn zu wenige Zähne existieren oder sie verlagert sind, also nicht aus dem Kieferknochen heraustreten. Zudem können bereits schlechte Angewohnheiten im Kleinkindalter Zahnfehlstellungen begünstigen: „Dauerhaftes Nuckeln an Flasche und Schnuller über das dritte Lebensjahr hinaus oder auch häufiges Daumenlutschen kann einen offenen Biss verursachen. Auch der frühe Ausfall der Milchzähne durch die sogenannte Milchkaries führt dazu, dass sich Ober- und Unterkiefer zu stark annähern, weil die Abstützung durch die Zähne fehlt“, weiß Anke Hartosch, Zahnexpertin der ERGO Direkt Versicherungen. Ein sichtbarer Fehlbiss ist für Eltern leicht zu erkennen, aber auch andere Anzeichen weisen auf eine Zahnfehlstellung hin: Wenn die Kleinen über Schmerzen im Kiefer klagen, sie Probleme beim Kauen haben oder eine fehlerhafte Aussprache bei S- und Z-Lauten auffällt, sollten Eltern mit ihren Sprösslingen einen Kieferorthopäden aufsuchen. „Aber auch ohne Auffälligkeiten empfiehlt sich ein erster Besuch beim Spezialisten bereits vor der Einschulung; der zweite sollte stattfinden, wenn das Kind neun Jahre alt ist. Denn so kann der Arzt – falls nötig – noch vor dem großen Wachstumsschub Maßnahmen zur Regulierung einleiten“, empfiehlt die ERGO Direkt Expertin.

Vorsicht bei selbstgemachten Zahnspangen

Die Kosten für eine Zahnspange können bei mehreren tausend Euro liegen. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen diese nur bei „ausgeprägten Fehlstellungen“. Da sich aber viele Jugendliche ein perfektes Gebiss wünschen, werden sogenannte DIY-Zahnspangen immer beliebter, also selbstgemachte Spangen. Der Trend stammt aus den USA: Amerikanische Teenager zeigen auf Youtube, wie sich Zahnlücken mit Hilfe von Gummibändern selbst korrigieren lassen. Doch Vorsicht: Gesundheitsexperten warnen eindringlich vor derartigen Selbstversuchen! „Werden die Gummis zu fest um die Zähne gewickelt, können gefährliche und schmerzhafte Verletzungen entstehen: Durch falschen Druck werden zum Beispiel die Zahnwurzeln freigelegt, wodurch sich die Zähne im Kiefer lockern“, warnt Anke Hartosch. „Außerdem können sich die Gummis tief ins Zahnfleisch schieben.“ Sie rät: „Von DIY-Zahnspangen sollten Jugendliche unbedingt die Finger lassen! Zahnfehlstellungen sollte immer ein erfahrener Kieferorthopäde behandeln.“

Für jeden Fall die richtige Zahnspange

Welche Zahnspange für wen geeignet ist, hängt von der Art der Fehlstellung ab. Um einen Kieferengstand zu beheben, verwenden Kieferorthopäden beispielsweise eine herausnehmbare Dehnplatte für den Ober- oder Unterkiefer. Bei kleinen Korrekturen wie schmalen Lücken und Schiefständen können sogenannte Invisalign-Spangen Abhilfe schaffen. Das sind komplett transparente Schienen, die nur zum Essen und zur Zahnpflege entfernt werden. Bei schwerwiegenden Fehlstellungen kann meist nur eine festsitzende Multibandapparatur mit Bändern, Brackets und Bögen helfen. Damit lassen sich sogar größere Zahnlücken schließen – zum Beispiel dann, wenn nach Ausfall eines Milchzahns kein Zahn nachkommt. „Falls nötig, hängen Kieferorthopäden zusätzliche Gummizüge an den Brackets zwischen den Kiefern ein, um die richtige Stellung von Ober- und Unterkiefer zu gewährleisten“, erklärt die ERGO Direkt Expertin. Wenn die Zahnspange nicht sichtbar sein soll, setzen Ärzte beispielsweise die sogenannte Lingualtechnik ein. Dahinter steckt das gleiche Prinzip wie bei der Multibandapparatur; der Kieferorthopäde bringt sie allerdings auf der Innenseite der Zähne an.
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Bildquelle: ERGO Versicherungsgruppe

Über die ERGO Direkt Versicherungen
ERGO Direkt Versicherungen sind mit rund 4,5 Millionen Kunden der meistgewählte deutsche Direktversicherer. Das Unternehmen ist auf einfache und leicht verständliche Produkte spezialisiert, die zum Standardbedarf von Privathaushalten gehören. Wichtige Produkte sind die Zahnzusatzversicherungen, die Sterbegeldversicherung, die Risikolebensversicherung sowie die Berufsunfähigkeitsversicherung. Schlanke Prozesse und eine schnelle Verarbeitung ermöglichen günstige Prämien. Heute arbeiten rund 1.800 Mitarbeiter am Standort Nürnberg/Fürth. ERGO Direkt Versicherungen gehören zur ERGO Versicherungsgruppe und damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger.
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