Neue Broschüre “Spiel ohne Rhythmus – Wenn die Vorhöfe flimmern”

Unbekannte Volkskrankheit Vorhofflimmern

Neue Broschüre "Spiel ohne Rhythmus - Wenn die Vorhöfe flimmern"

neue kostenlose Broschüre Spiel ohne Rhythmus – Wenn die Vorhöfe flimmern

Leverkusen, 19. Mai 2014 – Mit “Spiel ohne Rhythmus – Wenn die Vorhöfe flimmern” erscheint heute die achte Broschüre der Aufklärungskampagne “Rote Karte dem Schlaganfall”. Vorhofflimmern ist die häufigste klinisch relevante Herzrhythmusstörung. Etwa jeder fünfte Schlaganfall geht darauf zurück.

Volkskrankheit Vorhofflimmern
In Deutschland sind etwa 1,8 Millionen Menschen, vor allem ab einem Alter von 65 Jahren, vom Vorhofflimmern betroffen. Die Herzrhythmusstörung äußert sich in einem unkontrollierten Zittern der Vorhöfe, das zu Ablagerung von festen Blutbestandteilen und Bildung eines Gerinnsels im linken Vorhofohr – einer Nische im Herzen – führen kann. Löst sich ein solches Gerinnsel, kann es über die Blutbahn in Richtung Gehirn transportiert werden und hirnversorgende Adern oder auch Blutgefäße im Gehirn selbst verschließen: Es kommt zum Schlaganfall.

Symptome und Diagnose
Wesentliche Beschwerden, die während des Vorhofflimmerns auftreten können, sind Herzrasen, Müdigkeit, Schwindel, Atemnot, Brustschmerz und Angst. Doch nicht alle Vorhofflimmer-Patienten nehmen die Symptome in gleicher Intensität wahr. 25 Prozent der Patienten mit der Diagnose Vorhofflimmern bemerken das Flimmern sogar nicht. Ob ein Vorhofflimmern besteht, kann durch ein EKG festgestellt werden. Auch wenn Vorhofflimmern sich nicht bemerkbar macht, ist die Sterblichkeit bei Patienten mit Vorhofflimmern insgesamt doppelt so hoch wie bei Patienten ohne diese Rhythmusstörung. Erleiden Vorhofflimmer-Patienten einen Schlaganfall, ist der weitere Verlauf dieser Erkrankung oft besonders schwer: Ein durch Vorhofflimmern verursachter Schlaganfall ereignet sich häufiger wieder, endet doppelt so häufig tödlich und die Überlebenden müssen mit schwereren Behinderungen umgehen lernen.(1)

Leben mit Vorhofflimmern
Bei der Mehrheit der Patienten mit Vorhofflimmern sind Gerinnungshemmer, sogenannte Antikoagulantien, wichtig, um die Bildung von Gerinnseln zu verhindern. Damit kann das Schlaganfallrisko deutlich reduziert werden. Zu den gerinnungshemmenden Medikamenten zählen zum einen die Vitamin-K-Antagonisten, die allerdings eine regelmäßige Blutabnahme zur Kontrolle der Gerinnungshemmung erfordern. Eine Alternative bieten neue Medikamente wie Faktor Xa- oder IIa-Hemmer, die eine mindestens so gute Wirksamkeit und Verträglichkeit aufweisen. Regelmäßige Blutkontrollen zur Überwachung der Gerinnung sind dabei nicht mehr notwendig. Bei den Vitamin K Antagonisten sind wechselnde Dosierungen häufig. Bei den modernen oralen Antikoagulantien wird je nach Präparat eine Tablette oder Kapsel ein- oder zweimal täglich verabreicht, was die Anwendung vereinfacht.

Schlaganfällen vorbeugen ist möglich
Neben Erkrankungen wie Vorhofflimmern, Diabetes und Bluthochdruck erhöht auch ein ungesunder Lebensstil das Schlaganfallrisiko. Theoretisch könnten durch gezieltes Vorbeugen etwa 70 Prozent der Schlaganfälle verhindert werden.(2) Aus diesem Grund wurde die Aufklärungskampagne “Rote Karte dem Schlaganfall” von Bayer HealthCare initiiert. Kooperationspartner sind die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe und die Deutsche Sporthochschule Köln. “Rote Karte dem Schlaganfall” bietet umfangreiches Informationsmaterial an. “Spiel ohne Rhythmus – Wenn die Vorhöfe flimmern” ist die neueste von insgesamt acht kostenlosen Broschüren.

Ab heute ist die Broschüre kostenfrei erhältlich:
– infomaterial@rote-karte-dem-schlaganfall.de
– Rote Karte dem Schlaganfall
Postfach 10 03 61
47703 Krefeld

Wissen kompakt
Allein in Deutschland erleiden jedes Jahr knapp 270.000 (3) Menschen einen Schlaganfall. Dass diese Volkskrankheit schwere Behinderungen nach sich ziehen und sogar tödlich sein kann, ist heute bereits vielen bekannt. Die wenigsten wissen jedoch, welche Anzahl tatsächlich von einem Schlaganfall betroffen ist: Circa 1.000.000 (4) Menschen hierzulande müssen mit den Folgen der Erkrankung umgehen.

Über Bayer HealthCare Deutschland
Bayer HealthCare Deutschland vertreibt die Produkte der in der Bayer HealthCare AG zusammengeführten Divisionen Animal Health, Consumer Care, Medical Care (Diabetes Care und Radiology und Interventional) und Pharmaceuticals. Das Unternehmen konzentriert sich auf das Ziel, in Deutschland innovative Produkte in Zusammenarbeit mit den Partnern im Gesundheitswesen zu erforschen und Ärzten, Apothekern und Patienten anzubieten. Die Produkte dienen der Diagnose, der Vorsorge und der Behandlung akuter und chronischer Erkrankungen sowohl in der Human- als auch in der Tiermedizin. Damit will Bayer HealthCare Deutschland einen nachhaltigen Beitrag leisten, die Gesundheit von Mensch und Tier zu verbessern.

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hs(2014-0224)

Quellen:
(1) ESC Leitlinien 2010
(2), (3), (4) Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe

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Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns bzw. seiner Teilkonzerne beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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